A Frenchman’s Journey into the Mud: Experiencing Traditional Rice Planting in Iwamuro, Niigata

Hallo zusammen! Mein Name ist Matthieu Malesys., Ich bin 18 Jahre alt und komme aus Frankreich. Derzeit lebe ich hier in Japan für ein spannendes Praktikum.

Meine Reise hat mich in die Präfektur Niigata geführt, eine Region, die weltweit für ihre tief verwurzelte Schmiedekunst, die Herstellung hochwertiger Werkzeuge und ihr unglaubliches handwerkliches Können bekannt ist. Ich bin nach Japan gekommen, um tief in diese reiche Industriekultur einzutauchen, mich in einem neuen Umfeld neuen Herausforderungen zu stellen und Lernen Sie direkt von lokalen Experten. Außerhalb der Arbeit, Ich liebe es, mich körperlich zu betätigen, die Landschaft zu erkunden und mit Gleichaltrigen in Kontakt zu treten, um mehr über die lokale Kultur zu erfahren!

Hier in Niigata, Wir sind umgeben von einer reichen Geschichte der Metallverarbeitung und Handwerkskunst. Täglich sprechen wir über Werkzeuge, Klingen und die nötige Entschlossenheit, um etwas Echtes zu erschaffen. Doch am vergangenen Wochenende lernte ich eine ganz andere Seite dieser Kunstform kennen. Niigatas Erbe, das mich zwang, die Fabrikhalle zu verlassen, Ich lasse meine Schuhe zurück und stürze mich kopfüber ins Land.

Barfuß in die lebendige Geschichte eintauchen

Niigata ist legendär für seinen Reis, doch die moderne Agrarlandschaft wird größtenteils vom mechanischen Brummen der Pflanztraktoren dominiert. Ich hatte die seltene und unschätzbare Gelegenheit, die Maschinen hinter mir zu lassen und einen traditionellen, komplett manuellen Pflanztag mitzuerleben.

Das Wetter hätte nicht perfekter sein können. Die Sonne strahlte vom Himmel, ihr Licht erstreckte sich weit über das Tal und tauchte alles in ein helles, warmes Licht, das mich sofort in eine wunderbare Stimmung versetzte. Als wir die Reisfelder erreichten, gab es kein Zögern: Schuhe aus, Hosenbeine hochgekrempelt, und wir wateten direkt in die überflutete Erde.

Wer noch nie barfuß in einem japanischen Reisfeld gestanden hat, kann es kaum beschreiben. Der kühle, dicke Schlamm quetschte sich sofort zwischen meinen Zehen und gab mir augenblicklich Halt. Barfuß in der Erde zu arbeiten, ist ein unglaubliches, rohes Gefühl der Verletzlichkeit. Die Arbeit selbst war auf eine wunderschöne Art brutal. Sie erfordert einen ständigen, gebeugten Rhythmus, der die Oberschenkel brennen lässt und die Ausdauer auf die Probe stellt. Aber als jemand, der körperliche Anstrengung liebt und an schweres Heben gewöhnt ist, fühlte ich mich vollkommen lebendig. Die Arbeit mit den Händen zu verrichten, gab mir ein tiefes Gefühl der Verbundenheit. Respekt vor dem traditionellen Japan, das Gefühl, den genauen physischen Preis zu erhalten und die tiefe Sorgfalt, die in den Anbau einer einzigen Schüssel Reis fließt.

Das 100-Yen-Festmahl und das reine japanische Herz

Nach stundenlangem Training in der prallen Sonne stiegen wir endlich erschöpft, aber glücklich aus dem Schlamm. Die Einheimischen hatten sich versammelt, um für uns zu kochen und ein riesiges, köstliches Buffet mit regionalen Gerichten aufgebaut. Das Unglaublichste daran? Das ganze Festmahl kostete uns nur 100 Yen!

Das Essen war absolut köstlich – die Art von reichhaltigen, wohltuenden Aromen, die nach einem harten Arbeitstag noch besser schmecken – aber die Gastfreundschaft war das eigentliche Highlight.
Ich wurde so herzlich empfangen, dass es sich wie ein familiäres Beisammensein anfühlte. Die Einheimischen waren von meiner Geschichte völlig fasziniert und begegneten mir mit aufrichtiger, liebenswürdiger Neugier. Sie wollten alles wissen: meine Herkunft, wie das Leben in Frankreich ist und die tiefere Geschichte dahinter. Was mich schließlich nach Japan geführt hat, um dort zu leben und zu arbeiten.

Einige von ihnen strahlten sogar, als sie versuchten, die wenigen französischen Wörter, die sie kannten, zu üben! Sie waren einfach unglaublich nett, liebenswert und warmherzig.

Barrieren überwinden, Freundschaften schließen

Was das Wochenende wirklich perfekt machte, war die Menschenmenge. Es war nicht nur eine Veranstaltung für ältere Generationen; ich war von japanischen Gleichaltrigen umgeben.

Es entsteht eine ganz besondere Verbundenheit, wenn man gemeinsam im Schlamm steht, lächerlich aussieht, sich durch die körperliche Arbeit quält und über das ganze Chaos lacht.Beim gemeinsamen Essen und in der schlammbefleckten Kleidung verschwanden alle Sprachbarrieren. Wir waren einfach junge Leute, die miteinander ins Gespräch kamen, einen Moment teilten und die Gesellschaft des anderen genossen.

Dieses Wochenende war nicht nur eine willkommene Abwechslung vom Alltag, sondern hat mir auch eindrucksvoll vor Augen geführt, warum ich mich überhaupt in Japan verliebt habe. Es ist ein Land, in dem Traditionen tief verwurzelt sind, in dem harte körperliche Arbeit geschätzt wird und in dem die Herzlichkeit der Menschen dafür sorgt, dass sich ein Franzose mitten in einem Reisfeld in Niigata sofort wie zu Hause fühlt.